Bibelverse über den Himmel: Die wichtigsten Stellen erklärt

Wer in der Bibel nach dem Himmel sucht, findet drei Dinge: den sichtbaren Himmel über uns, den Ort, an dem Gott wohnt, und die Hoffnung auf ein Leben bei Gott, das stärker ist als der Tod. Hier haben wir die wichtigsten Bibelverse über den Himmel nach diesen Bedeutungen geordnet. Zu jedem Vers erfahren Sie, in welchem Zusammenhang er steht und was er Ihnen heute sagen kann, ob Sie Trost suchen, eine Andacht vorbereiten oder ein Bibelstudium machen. Die Verse zitieren wir nach der gemeinfreien Lutherbibel von 1912, in heutiger Rechtschreibung.
Kurz gesagt
- „Himmel“ meint in der Bibel zuerst den Teil der Schöpfung über uns. „Himmel und Erde“ zusammen stehen für das ganze Universum (1. Mose 1,1).
- Im Neuen Testament ist der Himmel vor allem die Wohnstätte Gottes, von der aus er handelt und zu der Jesus seine Jünger einlädt (Johannes 14,2).
- Die tröstlichsten Stellen beschreiben die Zukunft: einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der Gott alle Tränen abwischt (Offenbarung 21,1–4).
- Von den „Schätzen im Himmel“ spricht Jesus in Matthäus 6,19–21: Es geht darum, woran Ihr Herz hängt.
- Wer fragt, wie man in den Himmel kommt, landet bei Johannes 3,16 und der Botschaft von Glaube und Gnade.
Inhaltsverzeichnis
- Was „Himmel“ in der Bibel bedeutet
- Der Himmel als Gottes Schöpfung
- Der Himmel als Wohnort Gottes
- Bibelverse über den Himmel für schwere Zeiten
- Schätze im Himmel: Matthäus 6,19–21
- Wie kommt man in den Himmel? Was die Bibel sagt
- Bibelstellen über den Himmel richtig lesen
- Unsere Sicht: Der Himmel ist kein Fluchtort
- Mehr Verse für Ihre Lebenslage
- Häufige Fragen zum Himmel in der Bibel
- Quellen
Was „Himmel“ in der Bibel bedeutet
Das Wort „Himmel“ trägt in der Bibel mehrere Bedeutungen, und wer sie auseinanderhält, liest viele Verse mit neuen Augen. Eine theologische Übersichtsstudie der Universität Tübingen zeigt: Im Alten Testament bezeichnet Himmel unter anderem den Raum, in dem die Vögel fliegen und in dem Wetter entsteht. Die Formel „Himmel und Erde“ steht für den gesamten Kosmos, also für alles, was Gott geschaffen hat. Im Neuen Testament rückt der Himmel als Wohnstätte Gottes in den Vordergrund.

Das Alte Testament kennt den Himmel auch als Ort, an dem Gott thront, von dem aus er handelt und den er öffnet, um Regen oder Segen zu schicken. Das Lexikon der BasisBibel zum Himmel nennt dafür etwa die Sintflut-Erzählung in 1. Mose 7,11, wo sich „die Fenster des Himmels“ öffnen, und die Berufungsvision in Jesaja 6,1–4, in der der Prophet Gott auf einem hohen Thron sieht.
Wichtig für das Verständnis: Der Himmel ist in der Bibel nicht selbst göttlich. Er gehört wie die Erde zur Schöpfung. Gott wohnt dort, aber er ist größer als jeder Raum. Wenn Sie also einen Bibelvers über den Himmel lesen, lohnt sich immer die Frage: Ist hier der sichtbare Himmel gemeint, der Ort Gottes oder die kommende Welt?
Drei Bedeutungen auf einen Blick
| Bedeutung | Typische Stellen | Worum es geht |
|---|---|---|
| Teil der Schöpfung | 1. Mose 1,1; Psalm 19,2 | Gottes Werk, das seine Größe zeigt |
| Wohnort Gottes | Jesaja 66,1; Matthäus 6,9 | Gottes Nähe und Herrschaft |
| Zukunft und Hoffnung | Johannes 14,2; Offenbarung 21,1–4 | Leben bei Gott, Ende von Leid und Tod |
Der Himmel als Gottes Schöpfung
Die Bibel beginnt mit dem Himmel. Ihr erster Satz lautet: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Die Evangelische Kirche in Deutschland zählt diesen Vers zu den grundlegenden Himmelsstellen der Bibel. Er sagt: Alles, was ist, verdankt sich Gott, auch das, was über uns unerreichbar scheint.
Aus diesem Gedanken wachsen weitere Verse, die den Himmel als Zeugen Gottes beschreiben:
- Psalm 19,2: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“ Ein Vers für Abende unter dem Sternenhimmel und für jede Andacht über Schöpfung.
- Jesaja 55,9: „Sondern so viel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken.“ Ein Trostwort, wenn Sie nicht verstehen, was gerade in Ihrem Leben geschieht.
- Matthäus 24,35: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Hier dient der Himmel als Bild für das scheinbar Ewige, und Jesus stellt seine Worte noch darüber.
Die Formel „Himmel und Erde“ zieht sich als Ausdruck für die ganze von Gott geschaffene Wirklichkeit durch die Bibel, bis in das Neue Testament hinein, etwa in Matthäus 5,18 und Epheser 1,10, wie die Tübinger Studie belegt. In Epheser 1,10 geht es darum, dass Gott in Christus alles zusammenfasst, „was im Himmel und auf Erden ist“.
Der Himmel als Wohnort Gottes
Die zweite große Bedeutung ist die persönlichste: Der Himmel ist der Ort, an dem Gott wohnt. Daraus folgt in der Bibel aber nie, dass Gott weit weg wäre.
- Jesaja 66,1: „Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner Füße Schemel.“ Gott regiert über allem, und die Erde liegt ihm zu Füßen, also in seiner Reichweite.
- 1. Könige 8,27: Bei der Einweihung des Tempels betet Salomo, dass „der Himmel und aller Himmel Himmel“ Gott nicht fassen können. Gott wohnt im Himmel und ist doch größer als er.
- Matthäus 6,9–10: Das Vaterunser beginnt mit „Unser Vater in dem Himmel“ und bittet: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.“ Der Himmel ist hier der Maßstab, nach dem sich die Erde ausrichten soll.
Gerade das Vaterunser zeigt, worauf die biblische Rede vom Himmel zielt. Sie will nicht von der Welt wegführen. Die Tübinger Studie zum Himmel betont, dass die biblische Vorstellung keine „Entweltlichung“ meint, sondern ethische Impulse gibt: Gottes Reich soll schon jetzt in unser Leben hineinwirken.
Im Johannesevangelium wird diese Verbindung zur Person Jesu. Johannes stellt Jesus als den Tempel dar, in dem Gott gegenwärtig ist und der Himmel und Erde verbindet, wie eine Studie zur Tempel-Christologie im Johannesevangelium herausarbeitet. Wer Jesus begegnet, begegnet dem Himmel.
Bibelverse über den Himmel für schwere Zeiten
Die meisten Menschen suchen Himmelsverse nicht aus theologischem Interesse, sondern weil sie trauern, krank sind oder Angst vor dem Sterben haben. Für diese Momente sind die folgenden Stellen gemacht.
Johannes 14,2–3: Ein Platz ist vorbereitet
„In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.“ Jesus spricht diese Worte am Abend vor seinem Tod zu Jüngern, die verunsichert sind. Er verspricht, wiederzukommen und sie zu sich zu holen. Der Vers wird oft bei Beerdigungen gelesen, weil er das Bild eines Zuhauses gibt, nicht eines fremden Ortes.
Offenbarung 21,1–4: Keine Tränen mehr
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ Wenige Verse später heißt es: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“ Die EKD nennt Offenbarung 21,1–7 als das große Zukunftsbild der Bibel: Gott wohnt bei den Menschen. Auch die evangelische Kirche in Bayern stellt diese Verheißung in den Mittelpunkt der christlichen Trauerbegleitung: Leid, Schmerz und Tod verlieren ihre Endgültigkeit.
Bemerkenswert ist die Richtung: Nicht die Menschen steigen in den Himmel auf, sondern Gott kommt zu ihnen. Der Himmel wird in diesem Bild zur erneuerten Erde. Mehr zu den Endzeittexten der Offenbarung finden Sie in unserem Beitrag Bibelverse zur Endzeit.
1. Thessalonicher 4,17: Immer beim Herrn
Paulus schreibt an eine Gemeinde, die um ihre Verstorbenen trauert. Sein Trost endet mit den Worten: „und werden also bei dem Herrn sein allezeit.“ Die Hoffnung ist eine bleibende Gemeinschaft mit Christus, wie die bayerische Landeskirche zur kirchlichen Bestattung hervorhebt.
Weitere Verse der Hoffnung
- Psalm 73,25: „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“ Ein Gebet für Tage, an denen alles andere wegbricht.
- 1. Korinther 2,9: „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“ Der Himmel übersteigt jede Vorstellung.
- Philipper 3,20: „Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilandes Jesu Christi.“ Neuere Übersetzungen sagen: Unser Bürgerrecht ist im Himmel. Wer an Christus glaubt, gehört schon jetzt dorthin.
- Lukas 23,43: Jesus sagt dem Verbrecher am Kreuz neben ihm: „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Ein Vers für alle, die meinen, es sei zu spät.
Wenn Sie einen Vers für eine Trauerkarte suchen, eignen sich Johannes 14,2 und Offenbarung 21,4 besonders, weil sie ohne Vorwissen verständlich sind. Wenn Sie gerade selbst trauern und merken, dass Sie im Alltag kaum noch zurechtkommen, sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer, einer Trauerbegleitung oder Ihrer Hausärztin. Die Verse ersetzen dieses Gespräch nicht, sie können es begleiten.
Schätze im Himmel: Matthäus 6,19–21
Der bekannteste Vers über Schätze im Himmel steht in der Bergpredigt: „Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz“ (Matthäus 6,20–21).
Der Zusammenhang ist wichtig. Unmittelbar davor warnt Jesus davor, Schätze auf Erden zu sammeln, die vergehen. Kurz danach folgt das Wort, dass niemand zwei Herren dienen kann, Gott und dem Mammon. Es geht also nicht um eine Rechnung, nach der man sich mit guten Taten ein Guthaben im Himmel anlegt. Es geht um die Frage, woran Sie Ihr Herz hängen.
Papst Franziskus hat diesen Abschnitt in einer Frühmesse-Meditation vom 20. Juni 2014 so ausgelegt: Geld, Eitelkeit und Macht können das Herz binden. Himmlische Schätze sind dagegen Liebe, Geduld, der Dienst am Nächsten und die Anbetung Gottes, und sie machen das Herz frei. Entscheidend ist nicht der Besitz selbst, sondern wo Ihre Sicherheit und Ihre Prioritäten liegen.
Praktisch heißt das: Schätze im Himmel sammeln Sie dort, wo Sie Zeit, Geld und Aufmerksamkeit für Menschen und für Gott einsetzen. Wer weiterlesen möchte, findet in unserer Sammlung mit Bibelversen über Geld die Stellen rund um Besitz, Großzügigkeit und Vertrauen. Der Abschnitt endet übrigens mit Matthäus 6,33, dem Aufruf, zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten; dazu haben wir eine Auslegung von Matthäus 6,33 veröffentlicht.

Wie kommt man in den Himmel? Was die Bibel sagt
Diese Frage stellen viele, und die Bibel antwortet nicht mit einer Checkliste, sondern mit einer Beziehung. Die zentralen Verse:
- Johannes 3,16: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Die Heilsarmee in Deutschland beschreibt den Glauben an Jesus als den Wendepunkt: Wer glaubt, hat ewiges Leben, und einen Vorgeschmack darauf schenkt Gott schon jetzt. Ausführlich erklären wir den Vers auf unserer Seite zu Johannes 3,16.
- Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Jesus sagt das direkt nach dem Wort von den vielen Wohnungen, als Thomas fragt, wie man den Weg finden soll.
- Epheser 2,8: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ Der Himmel ist ein Geschenk, keine Belohnung für Leistung.
- Römer 10,9: Wer mit dem Mund bekennt, dass Jesus der Herr ist, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wird gerettet.
- Matthäus 7,21: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ Glaube zeigt sich im Leben.
Die christlichen Konfessionen gewichten diese Verse unterschiedlich. Evangelische Kirchen betonen seit der Reformation, dass der Mensch allein aus Gnade durch den Glauben gerettet wird. Die katholische Kirche betont ebenfalls die Gnade und versteht Taufe, Sakramente und gelebte Liebe als Teil des Weges. Freikirchen legen oft besonderen Wert auf eine persönliche Glaubensentscheidung. Gemeinsam ist allen: Der Himmel beginnt bei Gott, nicht beim Menschen.
Dabei ist das „ewige Leben“ mehr als ein Leben ohne Ende. Der Theologe Josef Weismayer stellt in einem Beitrag der Erzdiözese Wien klar, dass Ewigkeit in der Bibel Leben in der Fülle der Liebe Gottes meint, das unsere Vorstellungskraft übersteigt.
Bibelstellen über den Himmel richtig lesen
Drei Hinweise helfen, wenn Sie Himmelsverse für sich, für eine Gruppe oder eine Predigt auslegen:
- Lesen Sie den Abschnitt, nicht nur den Vers. Johannes 14,2 bekommt seine Kraft aus der Abschiedssituation, Matthäus 6,20 aus der Warnung vor dem Mammon davor.
- Achten Sie auf die Bildsprache. Thron, Wohnungen, goldene Straßen und Perlentore sind Bilder für etwas, das sich nicht direkt beschreiben lässt. Die Tübinger Studie nennt die Rede vom Himmel dialektisch: Sie ist Zusage und Anspruch zugleich und lässt sich nicht auf eine einzige Deutung festlegen.
- Unterscheiden Sie „Himmel“ und „Himmelreich“. Matthäus spricht meist vom Himmelreich, wo Markus und Lukas vom Reich Gottes sprechen. Gemeint ist in der Regel dasselbe: Gottes Herrschaft, die mit Jesus angebrochen ist, nicht nur ein Ort nach dem Tod.
Für ein Bibelstudium lohnt sich ein Vergleich mehrerer Übersetzungen. Die Lutherbibel klingt feierlich, moderne Übersetzungen formulieren oft leichter verständlich, etwa „Bürgerrecht“ statt „Wandel“ in Philipper 3,20.
Unsere Sicht: Der Himmel ist kein Fluchtort
Wir ordnen bei BibleManna Bibelverse nach den Lebenslagen, in denen Menschen sie suchen. Beim Himmel sehen wir immer wieder zwei Gruppen: Menschen, die gerade jemanden verloren haben, und Menschen, die wissen wollen, ob sie selbst einmal „dazugehören“. Beide brauchen mehr als eine Liste von Zitaten. Sie brauchen den Zusammenhang, damit ein Vers trägt.
Deshalb stellen wir jeden Vers in seinen Kontext. Johannes 14,2 ist kein Kalenderspruch, sondern ein Versprechen in der dunkelsten Nacht der Jünger. Offenbarung 21 ist keine Jenseitsflucht, sondern die Zusage, dass Gott diese Welt nicht aufgibt. Und Matthäus 6 erinnert daran, dass der Himmel schon heute bestimmt, wie wir mit Geld und Menschen umgehen.
Unsere Überzeugung: Wer die Himmelsverse im Zusammenhang liest, findet nicht nur Trost für später, sondern Orientierung für jetzt. Das Vaterunser fasst es zusammen: Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
— Nkosi
Mehr Verse für Ihre Lebenslage
Der Himmel berührt viele andere Themen: Trauer, Hoffnung, Liebe, Neuanfang. In unserer Übersicht mit Bibelversen nach Themen finden Sie über 50 Lebens- und Gefühlsbereiche, jeden Vers mit vollständigem Text, Kontext und einer kurzen Erklärung, kostenlos und in mehreren Sprachen.

Wenn Sie nach dem Himmel weiterlesen möchten, passen unsere Beiträge zum Hohelied der Liebe in 1. Korinther 13 und zu Bibelversen zum Neuanfang gut dazu.
Häufige Fragen zum Himmel in der Bibel
Was sagt die Bibel über den Himmel?
Die Bibel beschreibt den Himmel als Teil der Schöpfung, als Wohnort Gottes und als Ziel der Hoffnung. Die wichtigsten Stellen sind 1. Mose 1,1, das Vaterunser in Matthäus 6,9–10, Johannes 14,2 und Offenbarung 21,1–4. Im Zentrum steht nicht ein Ort, sondern die Gemeinschaft mit Gott.
Welcher Bibelvers spricht von Schätzen im Himmel?
Matthäus 6,19–21 aus der Bergpredigt. Jesus fordert dazu auf, Schätze im Himmel statt auf Erden zu sammeln, und schließt mit dem Satz: „Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ Gemeint sind Liebe, Dienst am Nächsten und Vertrauen auf Gott statt Bindung an Besitz.
Was sagt der Bibelvers 3,22?
Die Angabe 3,22 ist ohne Buchnamen nicht eindeutig, denn fast jedes längere Buch hat ein drittes Kapitel. Johannes 3,22 berichtet, dass Jesus mit seinen Jüngern nach Judäa kam, sich dort aufhielt und taufte. Oft gesucht ist auch Klagelieder 3,22: „Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind; seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende.“
Wie kommt man laut Bibel in den Himmel?
Nach Johannes 3,16 und Epheser 2,8 durch den Glauben an Jesus Christus, als Geschenk der Gnade Gottes. Matthäus 7,21 ergänzt, dass sich dieser Glaube im Tun von Gottes Willen zeigt. Die Konfessionen setzen dabei unterschiedliche Akzente, sind sich aber einig, dass der Weg bei Gott beginnt.
Wie wird es im Himmel sein?
Die Bibel antwortet in Bildern statt in Beschreibungen. Offenbarung 21,4 verspricht ein Ende von Tod, Leid und Schmerz, 1. Johannes 3,2 sagt, dass wir Gott sehen werden, wie er ist. 1. Korinther 2,9 erinnert daran, dass es alles übersteigt, was wir uns vorstellen können.
Quellen
- Heger: Himmel, Universität Tübingen (2025)
- BasisBibel-Lexikon: Himmel
- Schlachter 2000: 1. Mose 1
- EKD: Die himmlischsten Verse der Bibel
- Temple Christology in the Gospel of John
- ELKB: Hoffnung auf die Auferstehung
- Papst Franziskus: Die Jagd nach Reichtum (20. Juni 2014)
- Heilsarmee in Deutschland: Gott liebt jeden
- Erzdiözese Wien: Was heißt „Ewiges Leben“?
- Einheitsübersetzung: Johannes 3